Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus

bleibt die Sonderausstellung FACING HISTORY in Antikensammlung der Universität Bern

bis auf Weiteres geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Bleibt alle gesund!


FACING HISTORY

Antikensammlung Bern


Sonderausstellung in der Antikensammlung der Universität Bern

unter dem Patronat der Bildungs- und Kulturdirektorin des Kantons Bern,

Frau Regierungsrätin Christine Häsler.


Veranstaltungen


Freitag, 8. Mai 2020, 18:30 Uhr

Öffentliches Künstlergespräch

mit Franticek Klossner, Marc-André Gasser und Prof. Dr. Elena Mango

Eintritt: 10.– / 5.– inkl. Ausstellungsbesuch

Anmeldung erforderlich: E-Mail


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Digitale Kulturvermittlung

Die griechischen und römischen Skulpturen der Antikensammlung Bern sind zu neuem Leben erwacht. Sie sprechen mit dem Publikum und sagen was sie denken. Interaktive Medien wie Spracherkennung, Emotionsanalyse, Mimikerkennung und Videomapping, ermöglichen das direkte Gespräch mit den historischen Skulpturen. Ein zehnköpfiges Team von Schauspielerinnen und Schauspielern hat bei der Entstehung der Ausstellung mitgewirkt. In insgesamt zwölf interaktiven Videoinstallationen verleihen sie den antiken Statuen und Büsten ihre Stimmen, ihren Ausdruck und eine zeitgenössische Sprache. Auf diese Weise treten die Skulpturen in einen poetischen Dialog mit dem Publikum. Die griechischen Gottheiten Hermes, Aphrodite, Apollon und Athena können über ein Mikrofon direkt ‹angesprochen› und zu ihrer Geschichte befragt werden. In prägnanten Videosequenzen erläutern die olympischen Gottheiten ihre Bedeutung in der griechischen Mythologie und äussern sich zu aktuellen Themen der Gegenwart.


Facing-History-Antikensammlung-Bern-UNI

Kulturelle Vielfalt

Im Fokus der Ausstellungsthematik steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur- und Mentalitätsgeschichte. Ausgehend von historischen Anknüpfungspunkten wie der griechischen Mythologie oder der antiken Philosophie, vermittelt die Ausstellung in insgesamt zwölf Videoinstallationen aktuellste Themen der Gegenwart: Kulturelle Vielfalt, Digitaler Wandel, Gleichstellung, Kulturelle Verantwortlichkeit gegenüber sich selbst und der Gesellschaft. Verbindende Werte, wie sie sich ausgehend von der Renaissance, der Aufklärung und der Reformation bis hin zu den Prozessen der Emanzipations- und der Gleichstellungsbewegung herausgebildet haben, werden in leicht zugänglicher und äusserst lebhafter Weise vermittelt.


Preisgekröntes Pilotprojekt

Mit dem Pilotprojekt erschliessen die Ausstellungsmacher faszinierende neue Wege der digitalen Kulturvermittlung. Das Ausstellungskonzept wurde von den Medienkünstlern Franticek Klossner und Marc-André Gasser entwickelt und in Zusammenarbeit mit den Archäologinnen Prof. Dr. Elena Mango, Josy Luginbühl und Cinzia Marti sowie einem zwanzigköpfigen Team von Schauspielerinnen und Schauspielern, Maskenbildnern, Kameraleuten und Filmemachern, Programmierern und Ausstellungstechnikern in der Antikensammlung der Universität Bern umgesetzt. Im transdisziplinären Zusammenspiel ist eine höchst innovative Ausstellung entstanden, in der sich die verschiedenen Bereiche der Geisteswissenschaften, der darstellenden und der bildenden Künste im Spiegel der digitalen Transformation gegenseitig bereichern. Das spartenübergreifende Projekt wurde im Rahmen des Wettbewerbs zum Förderakzent «Kultur.Digital» vom Amt für Kultur des Kantons Bern als modellhaftes Vorhaben im Bereich der digitalen Kulturvermittlung ausgezeichnet. Mit dem Förderakzent «Kultur.Digital» unterstützt der Kanton Bern herausragende Projekte, die eine breite kulturelle Teilhabe ermöglichen und neue Perspektiven der digitalen Kulturvermittlung erschliessen.


Bildungsprojekt mit Modellcharakter

Die Ausstellung bereichert nicht nur das Kulturangebot der Stadt Bern, sie leistet auch einen sehr aktuellen und wichtigen Beitrag an das überregionale Bildungsangebot für Schulklassen aus der gesamten deutschsprachigen Schweiz. Sie vermittelt sowohl kulturelle Themen wie auch Themen der Digitalisierung und verbindet beide Bereiche mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Die digitale Transformation und ihr Einfluss auf unseren Alltag werden direkt physisch erlebbar. Der unkonventionelle Einsatz von Speech Recognition, Dynamic Video Mapping, Facial Expression Detection und Emotion Analysis, ermöglicht einen vollkommen neuen Zugang zu den Skulpturen der griechischen und römischen Antike. Gleichzeitig können die neuen Technologien im spielerischen Dialog erprobt und reflektiert werden. Dadurch wird die Medienkompetenz in pädagogisch attraktiver Weise gestärkt und gefördert.


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Mimikerkennung und Emotionsanalyse: Die Stimmungslage der Besucherinnen und Besucher wird vom interaktiven Orakel gedeutet.

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Digitale Spracherkennung: Die olympischen Gottheiten Aphrodite, Apollon, Hermes und Athena beantworten die Fragen des Publikums.

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Dynamisches Videomapping: Interaktive Szenografien involvieren das Publikum.

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Eröffnungsfeier Universität Bern: Hans Ulrich Glarner, Amt für Kultur des Kantons Bern

Eröffnungsfeier, Freitag, 7. Juni 2019, 18.30 Uhr, Universität Bern

Es sprachen:

Prof. Dr. Silvia Schroer, Vizerektorin der Universität Bern

Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur des Kantons Bern

Prof. Dr. Stefan Rebenich, Dekan der Phil.-hist. Fakultät der Universität Bern

Prof. Dr. Elena Mango, Direktorin Antikensammlung Universität Bern



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Eröffnungsfeier Facing History: Prof. Dr. Elena Mango, Direktorin der Antikensammlung Bern

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Die Stimme der Gegenwart

Mit einer Videoperformance zur Geschichte der Philosophie und der Aufklärung, ist auch Deutschlands bekannteste freie Philosophin, die Bestsellerautorin Dr. Rebekka Reinhard in der Ausstellung vertreten. Mit ihrer Performance haucht sie einem Bildnis der antiken griechischen Dichterin «Sappho» neues Leben ein und verleiht ihr eine prägnante Stimme der Gegenwart. Umgeben von prominenten Zuhörern wie Platon, Sophokles und Homer, äussert sich die Philosophin zu aktuellen Fragen unserer Zeit. In engagierten Statements erörtert sie zentrale Ausstellungsthemen wie Diversität und interkulturelle Kompetenz, Gender und Gleichstellung, Globalisierung und Digitalisierung, Mündigkeit und Kulturelle Verantwortlichkeit gegenüber sich selbst und gegenüber der Gesellschaft.


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Barberinischer Faun: Der Schauspieler Johannes Schumacher verleiht der Skulptur seine Stimme, seinen Ausdruck und eine zeitgenössische Sprache.

Bildung Kanton Bern - Förderakzent Digitale Kulturvermittlung