Veranstaltungen in der Antikensammlung Bern

zur Sonderausstellung FACING HISTORY


COVID-19 REGELUNG:

Die Universität Bern bleibt BIS AUF WEITERES im Modus der minimalen Präsenz.

DAHER BLEIBT AUCH DIE SONDERAUSSTELLUNG IN DEN RÄUMLICHKEITEN DER UNIVERSITÄT GESCHLOSSEN.

WIR DANKEN FÜR IHR VERSTÄNDNIS.

Weitere Informationen:

https://www.unibe.ch/coronavirus/index_ger.html


Freitag, 8. Mai 2020, 18:30 Uhr

MAKING OF - FACING HISTORY

Öffentliches Künstlergespräch

mit Franticek Klossner, Marc-André Gasser und Prof. Dr. Elena Mango

Eintritt: 10.– / 5.– inkl. Ausstellungsbesuch

Anmeldung erforderlich: E-Mail


Donnerstag, 5. März und Samstag, 7. März, 17.00 Uhr

DIALOGOS

Sonderveranstaltungen in Kooperation mit dem

Verein zur Förderung der griechischen Sprache und Kultur

Βραβευμένο πιλοτικό πρόγραμμα στο Πανεπιστήμιο της Βέρνης

Ψηφιακή αναγνώριση γλώσσας - Διαδραστικά γλυπτά

FACING HISTORY - Πολιτισμική ιστορία μέσα από διάλογο

Ομιλούντα γλυπτά συζητούν με το κοινό


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Die Philosophin und Bestsellerautorin Rebekka Reinhard ist mit einer Videoperformance zur Geschichte der Philosophie und der Aufklärung in der Ausstellung vertreten. Mit ihrer Performance haucht sie einem Bildnis der antiken griechischen Dichterin «Sappho» neues Leben ein und verleiht ihr eine prägnante Stimme der Gegenwart. Umgeben von prominenten Zuhörern wie Platon, Sophokles und Homer, äussert sich die Philosophin zu aktuellen Fragen unserer Zeit. In engagierten Statements erörtert sie zentrale Ausstellungsthemen wie Diversität und interkulturelle Kompetenz, Gender und Gleichstellung, Globalisierung und Digitalisierung, Mündigkeit und Kulturelle Verantwortlichkeit gegenüber sich selbst und gegenüber der Gesellschaft.


Dr. Rebekka Reinhard ist Deutschlands bekannteste freie Philosophin. Seit 2007 ist sie als Referentin, Keynote Speaker und Beraterin international tätig. Sie ist stellvertretende Chefredakteurin der Philosophie-Zeitschrift «Hohe Luft - für alle, die Lust am Denken haben». Das von ihr 2009 veröffentlichte Buch «Die Sinn-Diät», wurde zum Spiegel-Besteller und ist eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Bücher im Bereich der Philosophie der neueren Zeit. Ebenso breite Beachtung fanden auch ihre darauffolgenden Bücher: «Odysseus oder die Kunst des Irrens» (2010 und «Würde Platon Prada tragen?» (2011). Ihr vieldiskutiertes Werk «Kleine Philosophie der Macht (nur für Frauen)» ist 2015 im Ludwig Verlag erschienen. Rebekka Reinhard sagt von sich: «Ich zeige Euch, was Mut, Neugier und Authentizität heute wirklich bedeuten».


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Diese Welt scheint unübersichtlicher denn je: Digitalisierung, Klimakrise, Migration, soziale Ungleichheit, Bildungskrise... und dann auch noch Donald Trump! Es herrscht eine „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“, die uns irritiert, verwirrt und Angst macht. Rebekka Reinhard wagt den Blick zurück nach vorne – und zeigt, wie wichtig es ist, den Kairos zu nutzen, den rechten Augenblick, der schon für die antiken Philosophen handlungsleitend war. Heute gilt es mehr denn je, sich vom schnellen, steten Wandel nicht verrückt machen zu lassen, sondern die großen Herausforderungen unserer Zeit mit Hirn, Herz und Experimentierfreude anzugehen: die (Selbst)Ermächtigung der Frau; die Akzeptanz vielfältiger Meinungen und Lebensformen; den Dialog zwischen „Alt“ und „Jung“ wie auch zwischen „Fremd“ und „Vertraut“. Reinhard plädiert für eine neue Aufklärung – und macht Mut zur Macht.


Der Vortrag von Dr. Rebekka Reinhard wurde ermöglicht vom Kulturverein SEHNERV.org und der Antikensammlung der Universität Bern mit freundlicher Unterstützung von Carola Ertle + Günther Ketterer.